Satzung

A Allgemeines

§ 1 Name, Sitz, GeschÀftsjahr
Der Verein fĂŒhrt den Namen „Junge Helden“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung fĂŒhrte er den Namenszusatz „e.V.“. Er hat seinen Sitz in Mainz. Das GeschĂ€ftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck
Zweck des Vereins ist die AufklĂ€rung ĂŒber Organspenden. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke im Sinne der § 51 ff. AO. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch folgende Maßnahmen:
DurchfĂŒhrung von Informationsveranstaltungen zum Thema Organspende
Erstellung von Informationsmaterial
PressebeitrÀge
Der Verein ist selbstlos tĂ€tig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dĂŒrfen nur fĂŒr die satzungsgemĂ€ĂŸen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in Ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein begĂŒnstigt keine Person durch Ausgaben, die dem gesetzten Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe VergĂŒtungen. Die Mitglieder des Vorstands nach § 17 sind mit Ausnahme des 1. Vorsitzenden ehrenamtlich tĂ€tig; der 1. Vorsitzende kann eine angemessene AufwandsvergĂŒtung von bis zu maximal € 400,- monatlich erhalten. Mit Vereinsmitgliedern, die nicht dem Vorstand angehören, können VertrĂ€ge abgeschlossen werden, die fĂŒr die Leistungserbringung eine angemessene VergĂŒtung vorsehen. Ein Beschluss ĂŒber die Änderung der Satzung ist vor dessen Anmeldung beim Registergericht dem Finanzamt Mainz vorzulegen. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks darf das Vermögen nur fĂŒr steuerbegĂŒnstigte Zwecke verwendet werden.

Der Verein ist berechtigt, im Rahmen des § 58 AO anderen gemeinnĂŒtzigen Körperschaften Mittel, ArbeitskrĂ€fte und RĂ€umlichkeiten zuzuwenden bzw. zur VerfĂŒgung zu stellen. Ebenso ist im Rahmen des § 58 AO die RĂŒcklagenbildung zulĂ€ssig.

§ 3 Verbandsmitgliedschaft
Der Beitritt des Vereins zu einem Vereinsverband ist nur möglich, wenn dies die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der erscheinenden und abstimmenden Mitglieder beschließt; die Beschlussfassung ist nur gĂŒltig, wenn mehr als 50% der Mitglieder des Vereins in der Versammlung anwesend sind.

B Mitgliedschaft

§ 4 Arten der Mitgliedschaft
Die ordentliche Mitgliedschaft kann jede in der GeschÀftsfÀhigkeit nicht beschrÀnkte Person ab dem vollendeten 18. Lebensjahr erwerben.

Förderndes Mitglied kann jede natĂŒrliche und juristische Person werden, die das 16. Lebensjahr vollendet hat. Fördernde Mitglieder unterstĂŒtzen den Verein ideell und finanziell. Sie haben kein Stimmrecht, kein aktives und auch kein passives Wahlrecht.

Ehrenmitglied kann ein Mitglied des Vereins, aber auch eine natĂŒrliche Person werden, die nicht Mitglied des Vereins ist.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

Der Aufnahmebewerber fĂŒr eine ordentliche Mitgliedschaft hat ein schriftliches Aufnahmegesuch an den Vorstand zu richten, das Vor- und Familiennamen, Alter und Anschrift des Bewerbers enthĂ€lt. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Das Ergebnis der Entscheidung wird dem Bewerber schriftlich mitgeteilt. Die Ablehnung muss nicht begrĂŒndet werden.

Der Aufnahmebewerber fĂŒr eine Fördermitgliedschaft hat ein schriftliches Aufnahmegesuch an den Vorstand zu richten, das Vor- und Familiennamen, Alter und Anschrift des Bewerbers enthĂ€lt. Der Aufnahmeantrag MinderjĂ€hriger bedarf der Unterschriften der gesetzlichen Vertreter/innen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Das Ergebnis der Entscheidung wird dem Bewerber schriftlich mitgeteilt. Die Ablehnung muss nicht begrĂŒndet werden. Fördermitgliedschaft entsteht durch schriftliche BeitrittserklĂ€rung und durch Zahlung des Fördermitgliedsbeitrages.

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann die Ehrenmitgliedschaft einzelnen Personen verliehen werden, die sich besondere Verdienste bei der UnterstĂŒtzung des Vereinszwecks erworben haben. Die Ehrenmitglieder sind den ordentlichen Mitgliedern gleichgestellt.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklĂ€ren. Er ist unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen und nur zum Ende des Quartals zulĂ€ssig. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden wenn es vorsĂ€tzlich den Interessen des Vereins zuwider handelt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung hat er dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mĂŒndlich oder schriftlich zu Ă€ußern; hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung ĂŒber den Ausschluss ist schriftlich zu begrĂŒnden und dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulĂ€ssig; sie muss schriftlich und binnen drei Wochen nach Absendung der Entscheidung erfolgen. Die Mitgliederversammlung entscheidet daraufhin endgĂŒltig.

Ein Mitglied kann desweiteren ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung durch den Vorstand mit der Zahlung von BeitrĂ€gen oder Umlagen in Höhe von mehr als einem Jahresbeitrag im RĂŒckstand ist. Der Ausschluss kann durch den Vorstand erst beschlossen werden, wenn seit Absendung des zweiten Mahnschreibens, das den Hinweis auf den Ausschluss zu enthalten hat, drei Monate vergangen sind.

§ 7 MitgliedsbeitrÀge
1. Von den Mitgliedern werden BeitrÀge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und
dessen FĂ€lligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.
2. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

C Rechte und Pflichten der Mitglieder

§ 8 Mitgliedschaftsrechte und -pflichten
In den Mitgliederversammlungen haben die ordentlichen Mitglieder das Anwesenheits-, Auskunfts-, Rede- und Stimmrecht. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Vereinszweck zu fördern und alles zu unterlassen, was das Ansehen des Vereins gefĂ€hrden könnte. Alle Mitglieder sind zu gegenseitiger RĂŒcksichtnahme und zur Einhaltung gemeinsamer Wertvorstellungen verpflichtet. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von BeitrĂ€gen verpflichtet. Die Höhe des Beitrages sowie dessen FĂ€lligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt. Die Änderung des Namens oder der Anschrift ist dem Vorstand alsbald schriftlich mitzuteilen.

D Die Organe des Vereins

§ 9 Bestehende Organe; Bildung neuer Organe
Organe des Vereins sind:
1. der Vorstand
2. die Mitgliederversammlung. Die Mitgliederversammlung kann die Bildung weiterer Vereinsorgane beschließen.

§ 10 Ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung
In jedem Kalenderjahr muss eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden:
1. wenn der Vorstand es beschließt; dazu ist er verpflichtet, wenn es das Wohl des Vereins erfordert
2. wenn ein Mitglied des Vertretungsvorstandes vorzeitig aus seinem Amt ausscheidet;
3. wenn die Berufung von 1/5 der Mitglieder unter Angabe von Zweck und Grund schriftlich gegenĂŒber dem Vorstand verlangt wird.

§ 11 ZustÀndigkeit der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist insbesondere in folgenden Angelegenheiten zustÀndig:
1. Entgegennahme des Jahresberichtes und des Kassenberichtes; Erteilung oder Verweigerung der Entlastung des Vorstandes;
2. Genehmigung des aufgestellten Haushaltsplanes fĂŒr das folgende GeschĂ€ftsjahr;
3. Festsetzung der Höhe des Aufnahme- und Jahresbeitrages; Beschlussfassung ĂŒber die Erhebung einer Umlage;
4. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes und der sonstigen Organmitglieder;
5. Beschlussfassung ĂŒber die Änderung der Satzung einschließlich des Vereinszwecks, ĂŒber die Umwandlung in eine andere Rechtsform sowie ĂŒber die Auflösung des Vereins;
6. Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft; die Aberkennung ist nur bei einem schuldhaft schwerwiegenden Verstoß gegen den Vereinszweck zulĂ€ssig;
7. als Berufungsinstanz Entscheidungen ĂŒber die Aufnahme oder den Ausschluss eines Bewerbers oder Mitglieds. Die Mitgliederversammlung kann dem Vorstand Weisungen erteilen.

§ 12 Einberufung der Mitgliederversammlung; ErgÀnzung der Tagesordnung
Einberufungsorgan ist der Vorstand. Er setzt auch die Tagesordnung fest. Die AusfĂŒhrung der Einberufung obliegt dem ersten Vorstandsvorsitzenden, bei dessen Verhinderung dem zweiten Vorstandsvorsitzenden. Zur ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlung muss durch briefliche Benachrichtigung eines jeden ordentlichen Mitglieds einberufen werden. Das Schreiben ist mindestens zwei Wochen vor der Versammlung an die zuletzt bekannte Anschrift eines ordentlichen Mitglieds zu richten. Es gilt mit dem auf die Absendung folgenden ĂŒbernĂ€chsten Werktag als zugegangen. Jede Ladung muss die vollstĂ€ndige Tagesordnung enthalten. Jedes ordentliche Mitglied kann bis spĂ€testens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung schriftlich beim Einberufungsorgan die ErgĂ€nzung der Tagesordnung verlangen, die nicht eine SatzungsĂ€nderung betrifft.

Eine ErgĂ€nzung vorzunehmen, liegt im pflichtgemĂ€ĂŸen Ermessen des Einberufungsorgans. Dem Verlangen muss jedoch entsprochen werden, wenn es von 1/5 der Vereinsmitglieder unterstĂŒtzt wird. Über die ErgĂ€nzung sollen die Mitglieder noch vor der Mitgliederversammlung in der Form verstĂ€ndigt werden, wie sie geladen worden sind. Ist dies nicht mehr möglich, so hat der Versammlungsleiter die ErgĂ€nzung zu Beginn der Mitgliederversammlung bekannt zu geben. AntrĂ€ge auf die ErgĂ€nzung der Tagesordnung, die nicht auf eine SatzungsĂ€nderung oder eine Vereinsauflösung abzielen, können in der Versammlung als DringlichkeitsantrĂ€ge gestellt werden. Die Behandlung erfordert jedoch eine 2/3 Mehrheit.

§ 13 Tagesordnung einer ordentlichen Mitgliedsversammlung
Die Tagesordnung einer ordentlichen Mitgliederversammlung muss mindestens folgende Punkte enthalten:

Eröffnung durch den Versammlungsleiter
Feststellung der ordnungsgemĂ€ĂŸen Einberufung
Feststellung der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
Genehmigung der Tagesordnung
Genehmigung der Niederschrift ĂŒber die letzte Mitgliederversammlung
Bericht des Vorstandes ĂŒber das abgelaufene GeschĂ€ftsjahr
Bericht des Kassenverwalters
Entlastung des Vorstandes
Durch die Satzung vorgeschriebene Wahlen bzw. Nachwahlen

§ 14 Leitung der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden oder bei auch dessen Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Betrifft die Beratung und Abstimmung eine Angelegenheit dieser Leiter, so muss ein anderer Leiter gewÀhlt bzw. bei Wahlen ein Wahlausschuss gebildet werden. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, so leitet zunÀchst das Àlteste Vereinsmitglied die Versammlung, die dann mit einfacher Mehrheit den Versammlungsleiter wÀhlt.

§ 15 Ablauf der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Über die Zulassung von GĂ€sten entscheidet der Versammlungsleiter; seine Entscheidung kann die Mitgliederversammlung durch Mehrheitsbeschluss Ă€ndern. Die ProtokollfĂŒhrung obliegt dem SchriftfĂŒhrer; ist er verhindert, so wĂ€hlt die Versammlung einen ProtokollfĂŒhrer. Bei Personalentscheidungen (Wahlen) ist schriftlich – geheim abzustimmen. Das nĂ€here regelt eine Versammlungsordnung. Im Übrigen bestimmt der Versammlungsleiter die Art der Abstimmung. Seine Entscheidung kann von einem Drittel der stimmberechtigten Mitglieder geĂ€ndert werden; es ist dann in der von dieser Minderheit gewĂŒnschten Form abzustimmen. Bei folgenden GegenstĂ€nden ist die Versammlung nur dann beschlussfĂ€hig, wenn die HĂ€lfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist: Änderung des Vereinszwecks sowie Auflösung des Vereins. Im Übrigen ist die BeschlussfĂ€higkeit ohne RĂŒcksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder gegeben, sofern wenigstens drei stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Dies schließt nicht aus, dass ein gesetzlicher Vertreter eines Vereinsmitgliedes, der selbst Mitglied ist in beiden Eigenschaften abstimmt. Die Erteilung einer Stimmrechtsvollmacht ist zulĂ€ssig. Vollmachtnehmer kann jedoch nur ein Vereinsmitglied sein. BeschlĂŒsse werden grundsĂ€tzlich mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gĂŒltigen Stimmen gefasst; Stimmenthaltungen und ungĂŒltige Stimmen werden nicht mitgezĂ€hlt. FĂŒr eine SatzungsĂ€nderung und Umwandlung ist jedoch eine Mehrheit von 2/3, zur Auflösung des Vereins eine solche von 4/5 der abgegebenen gĂŒltigen Stimmen erforderlich. Zur Änderung des satzungsmĂ€ĂŸig festgelegten Zwecks ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich; die nicht in der Versammlung erschienen Mitglieder können ihre Zustimmung innerhalb eines Monats nach der Abstimmung schriftlich gegenĂŒber dem Vorstand erklĂ€ren. Bei Wahlen gilt derjenige von mehreren Kandidaten als gewĂ€hlt, der mehr als die HĂ€lfte der abgegebenen gĂŒltigen Stimmen erhalten hat. Ist diese Stimmenzahl nicht erreicht worden, so findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die höchsten Stimmenzahlen erreicht haben. GewĂ€hlt ist dann derjenige, der nunmehr die meisten Stimmen erhĂ€lt; bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das vom Leiter der Versammlung zu ziehende Los.

§ 16 Versammlungsprotokoll
Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das von dem Versammlungsleiter und von dem SchriftfĂŒhrer zu unterschreiben ist. Das Protokoll muss enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, Namen des Versammlungsleiters und des ProtokollfĂŒhrers, Zahl der erschienen Mitglieder, Feststellung der satzungsgemĂ€ĂŸen Einberufung und BeschlussfĂ€higkeit, die Tagesordnung, die gestellten AntrĂ€ge, das Abstimmungsergebnis, die Art der Abstimmung, eventuelle WidersprĂŒche gegen gefasste BeschlĂŒsse. Ein Antrag, der eine SatzungsĂ€nderung betrifft ist wörtlich aufzunehmen. Das Versammlungsprotokoll kann von jedem Vereinsmitglied auf der GeschĂ€ftsstelle des Vereins eingesehen werden. Auf Verlangen wird einem Mitglied auf seine Kosten eine Abschrift des Protokolls zugesandt. WidersprĂŒche gegen die Richtigkeit des Protokolls können nur innerhalb von vier Wochen ab dem Tag der Versammlung eingelegt werden. Über einen Widerspruch entscheiden der Versammlungsleiter und der SchriftfĂŒhrer.

§ 17 Zusammensetzung und Bildung des Vorstands
Der Gesamtvorstand besteht aus vier Personen, die eine Vereinsmitgliedschaft haben und volljĂ€hrig sein mĂŒssen.

Mitglieder des Gesamtvorstandes sind:

Der erste Vorsitzende
Der zweite Vorsitzend
Der SchriftfĂŒhrer
Der Kassenverwalter
Die beiden Vorsitzenden, der SchriftfĂŒhrer und der Kassenverwalter werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewĂ€hlt. Die Wiederwahl ist zulĂ€ssig. Jedes Organmitglied ist einzeln zu wĂ€hlen. Jedes Vorstandsmitglied bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so ist der Gesamtvorstand berechtigt, ein Ersatzmitglied fĂŒr die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen zu wĂ€hlen.

§ 18 Vertretungsvorstand
Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der erste oder der zweite Vorstandsvorsitzende. Der zweite Vorstandsvorsitzende ist angewiesen, von seiner Vertretungsbefugnis nur im Falle einer nicht nur kurzfristigen Verhinderung des ersten Vorsitzenden Gebrauch zu machen. Diese Regelung hat keine Außenwirkung.

§ 19 Aufgaben des Gesamtvorstands
Dem Gesamtvorstand obliegen die Leitung des Vereins und die FĂŒhrung seiner GeschĂ€fte. Er hat diejenigen Verwaltungsaufgaben zu erledigen, die durch die Satzung nicht ausdrĂŒcklich einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Insbesondere:
die Aufstellung des Haushaltsplanes fĂŒr das jeweils folgende GeschĂ€ftsjahr
die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung
die Erstellung des Jahresberichtes
die BuchfĂŒhrung; die ordnungsgemĂ€ĂŸe Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens
Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Vereinsmitgliedern Jedes Vorstandsmitglied leitet das ihm durch die VorstandsgeschĂ€ftsordnung zugewiesene Ressort eigenverantwortlich. Über wichtige Vorkommnisse in einem Ressortbereich ist unverzĂŒglich dem Gesamtvorstand schriftlich zu berichten.

§ 20 Beschlussfassung des Gesamtvorstandes
Der Gesamtvorstand ist beschlussfĂ€hig, wenn alle ordentlichen Mitglieder eingeladen und mindestens zwei ordentliche Mitglieder anwesend sind. Die Einladung durch den ersten Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung durch den zweiten Vorsitzenden kann schriftlich oder fernmĂŒndlich erfolgen. Die Bekanntgabe einer Tagesordnung bei der Einberufung des Vorstandes ist nicht erforderlich. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des ersten Vorsitzenden bzw. des die Sitzung leitenden Vorsitzenden den Ausschlag. Einer Vorstandssitzung bedarf es nicht wenn alle Vorstandsmitglieder einem Vorschlag oder Beschluss schriftlich zustimmen. In den Sitzungen gefasste BeschlĂŒsse sind in einem Protokoll einzutragen und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die Eintragungen mĂŒssen enthalten: Ort und Zeit der Sitzung, die Namen der Teilnehmer und des Leiters, eventuelle Entschuldigungen, die gefassten BeschlĂŒsse und die dabei erzielten MehrheitsverhĂ€ltnisse. Schriftliche Zustimmungen zu einem Beschluss sind in der Anlage zum Protokollbuch zu verwahren.

§ 21 SchriftfĂŒhrer
Dem SchriftfĂŒhrer obliegt der Schriftverkehr des Vereins. Er fĂŒhrt auch die Mitgliederlisten. Über die Mitgliederversammlungen sowie ĂŒber die Sitzungen des Vorstandes und des Verwaltungsrates hat er die Niederschriften anzufertigen, in die vor allem die gefassten BeschlĂŒsse und Abstimmungsergebnisse aufzunehmen sind.

§ 22 Kassenverwalter
Dem Kassenverwalter obliegt die FĂŒhrung der Vereinskasse. Er fĂŒhrt ĂŒber die Einnahmen und Ausgaben Buch. Der Kassenverwalter ist befugt, BeitrĂ€ge, Umlagen und Strafgelder einzuziehen. In diesem Aufgabenkreis ist er besonderer Vertreter des Vereins nach § 30 BGB. Der Kassenverwalter hat der ordentlichen Mitgliederversammlung einen mit Belegen versehenen Kassenbericht zu erstatten.

§ 23 KassenprĂŒfung
AnlĂ€sslich der Wahl des Vorstandes wĂ€hlt die Mitgliederversammlung zwei KassenprĂŒfer, die nicht dem Vorstand angehören dĂŒrfen. Die Wahl erfolgt fĂŒr die Dauer von zwei Jahren; die KassenprĂŒfer haben den Kassenbericht zu prĂŒfen und mit einem Vermerk ĂŒber das Ergebnis zu versehen. Sie haben ferner einen PrĂŒfungsbericht zu erstellen, der vor der Entlastung des Vorstandes der Mitgliederversammlung mitzuteilen ist.

E HaftungsbeschrÀnkungen

§ 24 Haftung des Vereins
FĂŒr Verpflichtungen des Vereins haftet nur das Vereinsvermögen. FĂŒr SchĂ€den gleich welcher Art, die einem Vereinsmitglied durch die Benutzung von Vereinseinrichtungen oder durch Anordnungen der Vereinsorgane entstanden sind, haftet der Verein nur, wenn einem Organmitglied oder einer sonstigen Person, fĂŒr die der Verein nach den Vorschriften des bĂŒrgerlichen Rechts einzustehen hat, Vorsatz oder grobe FahrlĂ€ssigkeit zur Last fĂ€llt.

F Vereinsauflösung

§ 25 Auflösungsentscheidung, Liquidatoren, Vermögensanfall
Die Auflösung des Vereins kann nur bei BeschlussfĂ€higkeit nach § 15 und mit der in §15 der Satzung festgelegten Mehrheit beschlossen werden. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der erste Vorsitzende und der Kassenwart die gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren. Diese Regelung gilt auch dann, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder wenn er mit Liquidationsfolge seine RechtsfĂ€higkeit verliert. Das nach Beendigung der Liquidation noch vorhandene Vereinsvermögen fĂ€llt der Stiftung FĂŒr’s Leben mit Sitz in Frankfurt am Main an, der es unmittelbar und ausschließlich fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke zu verwenden hat.